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Auch unter den aktuellen Bedingungen gilt: #WirHabenGeöffnet und Sie können Ihre Immobilie auch und gerade jetzt mit uns gut und sorgenfrei verkaufen.

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So können Sie mit unserem Rundum-Sorglos-Paket Ihre Immobilie ganz ohne Stress verkaufen.

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Hilfe, meine Immobilie ist zu groß geworden!
Meine Immobilie ist zu groß geworden
Foto: © ImageSupply/Depositphotos.com
Die Kinder sind aus dem Haus und die ehemaligen Kinderzimmer im Obergeschoss stehen leer. Eigentlich hatten Sie geplant, Gästezimmer aus den Kinderzimmern zu machen, aber so viele Gäste kommen dann auch wieder nicht. Häufig entscheiden sich Eigentümer in diesem Fall dafür, sich zu verkleinern. Die große Frage ist dann: vermieten oder verkaufen?

Jeder Eigentümer muss für sich selbst entscheiden, welche Option für ihn sinnvoller erscheint. Wollen Sie Ihr Haus vermieten oder verkaufen? Am besten lässt sich diese Entscheidung unter Zuhilfenahme eines professionellen Immobilienmaklers treffen. Er kennt die aktuelle Marktsituation und berücksichtigt bei seiner Empfehlung zudem die Wünsche und Vorstellungen der Eigentümer.


Immobilienerlös zur Altersvorsorge verwenden

Entscheiden Sie sich für den Verkauf, so kann der Verkaufserlös zum Beispiel für den Erwerb einer kleineren Immobilie genutzt werden, der Absicherung im Alter dienen oder sogar als vorzeitiges Erbe ausgeschüttet werden, um später Steuern zu sparen oder Erbstreitigkeiten zu vermeiden. Durch die Vermietung Ihrer Immobilie können Sie ein regelmäßiges Einkommen erzielen – jedoch gehen damit auch einige Verpflichtungen einher. Zudem muss man sich den Zustand der Immobilie, eventuelle Instandhaltungskosten sowie die Marktsituation genau ansehen, damit die Mieteinnahmen am Ende nicht unter den nötigen Investitionen liegen.

Natürlich spielt auch der Wert der Immobilie eine entscheidende Rolle, wenn es um die Entscheidung für den Hausverkauf geht. Als Privatverkäufer sollte man sich bei der Bewertung stets einen Profi-Makler zur Unterstützung suchen, da man selbst oft emotional bewertet.  Viele Erinnerungen an schöne Momente stecken in einer Immobilie. Diese verleiten dazu, einen viel zu hohen Preis anzusetzen. Doch um erfolgreich verkaufen zu können, müssen Sie den realistischen Marktwert Ihres Hauses kennen. An einer professionellen Wertermittlung führt daher kein Weg vorbei. Nur so können Sie auch bei Verkaufsverhandlungen wirklich stichhaltige Argumente vorbringen.


Den Verkaufszeitpunkt selber wählen

Neben der Lage und der Ausstattung der Immobilie kann auch der Verkaufszeitpunkt von großer Bedeutung sein, wenn es darum geht, den bestmöglichen Preis für Ihre Immobilie zu erzielen. Wer seine Immobilie verkauft, um sich zu verkleinern, hat meistens den enormen Vorteil, nicht unter Verkaufsdruck zu stehen. Sie können den Verkaufszeitpunkt also selbst bestimmen. Allerdings sollten Sie wissen, dass es keine allgemeingültige Regel dafür gibt, wann der optimale Verkaufszeitpunkt ist. Zu unterschiedlich sind die einzelnen Wohnungsmärkte und Entwicklungen in den verschiedenen Regionen. Professionelle Immobilienmaklerinnen und Immobilienmakler kennen die Marktentwicklung und zeigen Eigentümern ihre Optionen auf. Hierbei betrachten sie unter anderem die wirtschaftlichen Faktoren, die Marktsituation, Fristen und steuerliche Aspekte und die persönliche Lage.

Sie möchten wissen, ob sich der Verkauf Ihrer Immobilie und der Umzug in eine kleinere lohnt? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gerne.


Nicht fündig geworden:
https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/empty-nest-syndrom-wenn-die-kinder-ausziehen/25496980.html
https://www.idee-fuer-mich.de/mein-kind-zieht-aus-1715.html
https://www.destatis.de/DE/Service/Statistik-Campus/Datenreport/Downloads/datenreport-2018-kap-2.pdf?__blob=publicationFile
Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.
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Coronavirus – Umgang bei Immobilienbesichtigungen

MIT UNS ERFAHRENEN IMMOBILIENPROFIS UND MAKLER FÜR DIE VERMITTLUNG VON IMMOILIEN SIND SIE IMMER AUF DER SICHEREN SEITE
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Wohnimmobilien: Anzahl der neu eingestellten Angebote (Kauf und Miete) hat sich deutlich erholt – Preise konstant
Informationen von Sprengnetter
Informationen von Sprengnetter
Informationen von Sprengnetter
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29.04.20 09:00

"Bad Neuenahr-Ahrweiler, 29.04.2020. #stayathome: Die Angebotspreise zeigen sich weiterhin sehr stabil. Sowohl in der Gruppe der zehn Städte Berlin, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, Leipzig, München und Stuttgart, als auch in Deutschland insgesamt bewegen sie sich in den üblichen Schwankungsbreiten. Ein wichtiger Faktor ist auch die Anzahl der täglich neu eingestellten Kaufangebote. Diese hat sich nun, in der zweiten Woche nach Ostern, wieder sichtbar erholt. Gleiches gilt für die Angebotsmieten: Auch diese pendeln mit den marktüblichen Schwankungen. Die Anzahl der neu eingestellten Mietangebote ist in der letzten Woche ähnlich wie beziehungsweise teilweise noch stärker als die der Kaufangebote angestiegen.

„Basierend auf diesen Zahlen können wir zum jetzigen Zeitpunkt noch keine signifikante Reaktion des Wohnimmobilienmarkts – speziell der Angebotspreise und Mieten – auf die Corona-Krise erkennen. Das schließt natürlich keine mittelfristige Auswirkung aus“, erläutert AVM-COO Christian Sauerborn.

Sprengnetter wertet seit Beginn der Corona-Krise wöchentlich deutschlandweit Angebotszahlen und Quadratmeterpreise aus. Für die Städte wurden die Preisangebote für Eigentumswohnungen, für Deutschland insgesamt die für Einfamilienhäuser betrachtet, um das jeweils übliche Marktgeschehen am besten zu repräsentieren.

 

Sprengnetter wertet seit Beginn der Corona-Krise wöchentlich deutschlandweit Angebotszahlen und Quadratmeterpreise aus."

 

Quelle: https://shop.sprengnetter.de/blog/detail/sCategory/52/blogArticle/16Wohnimmobilien?utm_content=128115924&utm_medium=social&utm_source=twitter&hss_channel=tw-317000336

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 
Warum Erbschein?
Erbschein
Foto: © belchonock/Depositphotos.com
Stellen Sie sich vor, Sie haben eine Immobilie geerbt und möchten diese nun verkaufen. Leider liegt aber kein notariell beglaubigtes Testament vor. In diesem Fall benötigen Sie zum Nachweis der Erbfolge einen Erbschein.

Liegt im Falle einer Erbschaft kein Testament vor, müssen Erben ihr Erbrecht oft anders nachweisen. Das geht unter anderem über einen Erbschein. Ein Erbschein beurkundet genau, wer der Erbe und wie groß sein Erbteil ist. Ausgestellt wird er von einem Nachlassgericht, allerdings nicht automatisch, sondern nur, wenn man ihn beantragt. Bevor Sie einen Erbschein beantragen, sollten Sie sich allerdings zu hundert Prozent sicher sein, dass Sie das Erbe auch wirklich annehmen wollen. Denn später können Sie es nicht mehr ausschlagen.


Erbschein zwingend notwendig, um Erbe anzutreten

Gehen wir nun einmal davon aus, dass Sie eine Immobilie geerbt haben, aber kein notariell beglaubigtes Testament und auch kein entsprechender Erbvertrag vorliegt. Damit Sie das Erbe antreten können, ist der Erbschein dann zwingend notwendig. Sollten Sie als Alleinerbe auftreten, bekommen Sie einen Alleinerbschein. Im Falle mehreren Erben wird meist ein gemeinschaftlicher Erbschein ausgestellt. Es besteht aber auch die Möglichkeit, einen Teilerbschein zu beantragen, der sich nur auf den jeweils individuellen Erbteil bezieht.

Möchten Sie die Immobilie dann verkaufen, ist zunächst eine Grundbuchänderung erforderlich. Erst durch den Eintrag als neuer Eigentümer in das Grundbuch werden Sie nämlich juristisch überhaupt zum Eigentümer. Sie müssen also beim Grundbuchamt einen Antrag auf Grundbuchberichtigung stellen. Die Grundbuchordnung schreibt dafür die Vorlage eines Erbscheins vor. Nur im Falle eines notariell beglaubigten Testaments oder Erbvertrags kann auf den Erbschein verzichtet werden. Gelegentlich verlangt das Grundbuchamt aber trotzdem das Dokument – zum Beispiel, wenn Formulierungen in Testament oder Erbvertrag unklar oder nicht eindeutig sind.


Die gesetzliche Erbfolge greift

Hat ein Erblasser kein Testament aufgesetzt und auch keinen Erbvertrag geschlossen, so greift die gesetzliche Erbfolge. Dort erben die Verwandten gemäß ihrem Verwandtschaftsgrad. An der ersten Stelle stehen dabei Kinder und Enkel, gefolgt von Eltern und Geschwistern. Den dritten Verwandtschaftsgrad nehmen Großeltern, Onkel und Tanten ein. 

Den Erbschein kann man beim Nachlassgericht beantragen. Üblicherweise ist das Amtsgericht am letzten Wohnort des Verstorbenen der richtige Ansprechpartner. Der Antrag kann entweder direkt beim Nachlassgericht gestellt oder von einem Notar aufgenommen werden, der den Antrag dann an das Nachlassgericht weiterleitet. Die Gebühren richten sich nach dem Wert der Immobilie.

Sind Sie sich unsicher, was mit Ihrer Erbimmobilie geschehen soll? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

Nicht fündig geworden:
https://de.wikipedia.org/wiki/Gesetzliche_Erbfolge
https://de.wikipedia.org/wiki/Erbschein
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/174417/umfrage/art-der-erbschaft/
Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.
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Die Sache mit dem Pflichtteil beim Erbe
Pflichtteil beim Erbe
Foto: © Goir/Depositphotos.com
Jeder kann seine Erben frei bestimmen. Doch selbst wenn es in der Familie Streit gab und man zum Beispiel die Kinder enterbt hat, so haben diese doch ein Anrecht auf einen Pflichtteil. Allerdings ist es nicht ganz so einfach wie es scheint, denn das deutsche Erbrecht ist kompliziert.

Das Recht auf den Pflichtteil am Nachlass eines Angehörigen soll die kleinstmögliche Teilhabe am Vermögen eines Verstorbenen sicherstellen. Dies gilt auch im Falle einer schriftlichen Enterbung. Anrecht auf einen Pflichtteil haben dabei unter anderem Kinder, Kindeskinder, Eltern und Ehepartner. Kein Anrecht auf einen Pflichtteil haben zum Beispiel Großeltern, Enkel, bei denen die Eltern noch leben und Geschwister. In der Regel kommen bei einem Pflichtteil nie alle gleichzeitig zum Zug. Hier mal ein Beispiel: Ein Ehepaar stirbt nach einem Autounfall auf der Autobahn und hinterlässt sowohl Kinder als auch Eltern. Da die Kinder in der Erbordnung höher stehen, gehen die Eltern leer aus.

Richtig kompliziert wird es allerdings, wenn Eltern sich trennen und neue Partnerschaften eingehen. Meist kommen dann auch noch andere Kinder mit in die Partnerschaft oder es wird neuer Nachwuchs erwartet. In diesem Fall unterscheidet das Erbrecht zwischen der rechtlichen und der sozialen Familie. Somit sind Stiefkinder im Erbfall den eigenen Kindern nicht gleichgestellt. Stirbt ein Partner in einer eheähnlichen Lebensgemeinschaft haben dessen leibliche Kinder, nicht jedoch die Stiefkinder, einen Anspruch auf den Pflichtteil. Damit auch die nicht leiblichen oder adoptierten Kinder bedacht werden, lohnt es sich über ein Testament oder einen Erbvertrag nachzudenken.

Sollte der Erbfall eintreten, so wird auch der Pflichtteil fällig. Dies führt meist zu Problemen, wenn das nicht aus Barvermögen, sondern aus Sachvermögen wie einer Immobilie besteht. Besteht der Pflichtteilsberechtigte auf eine Auszahlung seines Anteils, so könnte er den Verkauf der Immobilie erzwingen.

Allerdings ist das Gericht in solchen Angelegenheiten immer eher vorsichtig. Es wiegt dann sorgfältig ab, denn der erzwungene Verkauf einer Immobilie, die durch andere Erben bewohnt wird, kann eine unbillige Härte darstellen. Eine Lösung wäre, die Auszahlung des Pflichtteils zu stunden oder in Raten zu begleichen.

Der Pflichtteil ist generell ein Geldanspruch. Ansprüche auf Gegenstände – etwa Gemälde des Verstorbenen oder Immobilien – bestehen nicht. Bemessungsgrundlage für den Pflichtteil ist der volle Wert des Nachlasses abzüglich Verbindlichkeiten wie etwa Beerdigungskosten. Wer einen Pflichtteilsanspruch hat, muss selbst aktiv werden und ihn gegenüber dem Erben einfordern.

Wer trotz Erbberechtigung vom Erbe ausgeschlossen wird, kann die Hälfte der Summe beantragen, die ihm ohne Ausschluss zugestanden hätte. Das heißt: Die Höhe des Pflichtteils beläuft sich auf die Hälfte des gesetzlichen Erbteils. Für die Berechnung des Pflichtteils müssen allerdings alle gesetzlichen Erben feststehen. Danach richtet sich die Quote, die den Pflichtteilsberechtigten aus dem Nachlass zusteht.

Sie haben eine Immobilie geerbt und möchten wissen was Sie damit tun können? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gerne.

Nicht fündig geworden:
https://de.wikipedia.org/wiki/Pflichtteil_(Deutschland)
https://de.wikipedia.org/wiki/Erbrecht
https://de.wikipedia.org/wiki/Gesetzliche_Erbfolge
Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.
Sprengnetter-Analyse: Anzahl der neu eingestellten Angebote für Wohnimmobilien Kauf nur leicht erholt – Preise entwickeln sich jedoch weiter konstant
Informationen von Sprengnetter
Informationen von Sprengnetter

22.04.20 09:00

"Bad Neuenahr-Ahrweiler, 22.04.2020. #stayathome: „Wir hatten nach Ostern einen noch stärkeren Anstieg erwartet“, beschreibt AVM-COO Christian Sauerborn die Auswertung der aktuellen Zahlen. Die Analyse von gut 190.000 in Deutschland (ohne die zehn großen Städte) zum Kauf angebotenen Wohnimmobilien ergab nur eine leichte Erholung bezüglich der neu eingestellten Angebotsmenge nach den langen Feiertagen. Damit bewegen sich die Zahlen immer noch auf recht niedrigem Niveau. Im Gegensatz dazu hat sich die Anzahl der neuen Mietangebote (analysiert wurden hier gut 240.000 Wohnimmobilien) erholt, wenngleich sie auch weiterhin noch unterhalb der Höchststände dieses Jahres bleibt.

 

Relativ konstant entwickeln sich weiter die Quadratmeterpreise sowie die Mieten, sowohl in den zehn einzeln untersuchten Städten Berlin, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, Leipzig, München und Stuttgart als auch in Deutschland insgesamt. Die Angebotsmieten sind in Deutschland ohne die zehn großen Städte im Mittel um rund 3 % seit Anfang 2020 gestiegen. „Sie zeigen sich damit relativ unbeeindruckt von Corona, das heißt, wir können auch keine signifikante Delle zum Start der Beschränkungen verzeichnen“, erläutert Sauerborn weiter.

 

Sprengnetter wertet seit Beginn der Corona-Krise wöchentlich deutschlandweit Angebotszahlen und Quadratmeterpreise aus."

 

Quelle: https://shop.sprengnetter.de/blog/detail/sCategory/52/blogArticle/15?utm_content=127214587&utm_medium=social&utm_source=twitter&hss_channel=tw-317000336

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COVID-19: Preise für Wohnimmobilien stabil
Gütertrennung
Foto: Shutterstock Lizenz

Wirtschaft und Gesellschaft befinden sich im Ausnahmezustand. Die Corona-Pandemie macht vor nichts und niemandem halt. Dennoch entwickelt sich der deutsche Immobilienmarkt weiterhin stabil.

 

Wenn auch die Überschriften einiger Medienberichte zur Lage auf dem Wohnungsmarkt in Zeiten von Corona dramatisch klingen, so verliert sich meist im Laufe des Artikels die Brisanz. Statt aussagekräftiger Zahlen und Fakten folgen oft Spekulationen. Denn keiner weiß genau, was geschehen wird.

 

Greifen wir besser auf konkrete Daten, Analysen und Auswertungen zurück. So hat ImmoScout24 die Entwicklung der Preise und das Angebot von Miet- und Eigentumswohnungen sowie Einfamilienhäusern seit dem 1. Februar 2020 auf einer Stichtagsbasis untersucht. Sprengnetter wertet seit Beginn der Corona-Krise die Angebotspreise von Wohnimmobilien in den zehn deutschen Städten Berlin, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, Leipzig, München und Stuttgart aus.  Nehmen wir die wichtigsten Aussagen vorweg:

 

  • Die Immobilienpreise sind stabil auch in Zeiten von Corona.

  • Nach Verringerung der Marktattraktivität haben Angebot und Nachfrage wieder angezogen.  

  • Private Immobilienanzeigen erleben ein deutliches Plus.

  • Ferienwohnungen werden verstärkt dem Mietwohnungsmarkt zurückgeführt. 

 

Immobilienpreise zeigen sich robust 

 

“Bislang gab es vor allem in den deutschen Top-10-Metropolen einen immensen Nachfrage-Überhang. Dieser hat ein Stück weit abgenommen. Wir sehen aber nach wie vor eine hohe Nachfrage und genug Kapital im Markt“, erklärt Ralf Weitz, Geschäftsführer von ImmoScout24. Da Immobilienmärkte insbesondere im Wohnimmobilienbereich zeitverzögert reagieren, könnte es in den nächsten zwölf Monaten Regionen mit Stagnation oder auch leichten Preisrückgängen geben. “Aber aus unserer Sicht wird es kein starkes Abfallen von Preisen geben, geschweige denn das Platzen einer nicht vorhandenen Blase, ergänzt CEO Jan Sprengnetter. 

 

Angebot und Nachfrage auf Normalniveau

 

Das Angebot an privaten Verkaufsinseraten erreichte auf ImmoScout24 in dieser Woche ein Allzeit-Hoch. Mietangebote aus privater Hand stiegen insgesamt um knapp 10 Prozent. Das lässt sich auf das Sofortprogramm “Listing Plus” von ImmoScout24 zurückführen. Private Anbieter können seit dem 27. März für einen Monat kostenlos inserieren. Die Ansichten der Immobilien-Exposés nahmen in den letzten beiden Wochen um 16 Prozent zu, die Kontaktanfragen stiegen im gleichen Zeitraum um 18,2 Prozent. Damit bewegen sich Angebot und Nachfrage nach Immobilien wieder auf die Normalwerte vor der Corona-Pandemie zu.

 

Auswirkungen der Pandemie lassen sich im Segment „Wohnen auf Zeit“ erkennen. Viele private Vermieter scheinen ihre Ferienwohnungen umzuwidmen und in den Mietwohnungsmarkt zurückzuführen. Die deutschen Top7-Städte verzeichnen seit Mitte März in dieser Kategorie ein Plus von 27 Prozent. Vor allem Berlin, München und Düsseldorf sind Treiber dieser Entwicklung.

 

Wohnungsbesichtigung per virtueller Video-Tour

 

Gerade in der aktuellen Krisenphase behalten Immobilien als Anlageform gegenüber Aktien, Fonds und Staatsanleihen eine hohe Attraktivität. Vor dem Hintergrund der staatlichen Stützungsprogramme für die Wirtschaft und der anhaltend niedrigen Zinsen gehen ImmoScout24 und Sprengnetter von einer langfristig anhaltenden hohen Kaufkraft im Markt aus. Nach einem temporären Rückgang der Anfragen zur Immobilienfinanzierung konnte ImmoScout24 auch in diesem Segment eine deutliche Erholung feststellen.

 

Außergewöhnliche Situationen treiben Innovationen voran. So greifen Immobilienanbieter und Makler verstärkt zu digitalen Lösungen. Denn mit Kundengesprächen über Videokonferenzen und virtuellen Video-Touren durch Wohnobjekte können sie trotz Corona-bedingten Einschränkungen ihre Geschäftstätigkeit erfolgreich fortsetzen.

 

Quelle: ImmoScout24, Irrtum vorbehalten, aktualisiert am 12. April 2020

 

Sie wissen nicht, was Sie jetzt mit Ihrer Immobilie machen sollen oder wieviel sie wert ist? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern! 

 

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

Coronavirus – Was muss ich zu Hause und bei Besichtigungen berücksichtigen?
Coronavirus
Foto: Shutterstock-Lizenz
In Deutschland gibt es noch keine Ausgangssperre wie in Italien. Aus Vernunft sind bereits jetzt viele Menschen zu Hause geblieben. Was aber gilt es zu beachten bei unvermeidbaren Immobilienbesichtigungen, Besuch oder wenn Lieferungen kommen? So minimieren Sie das Risiko von Infektionen.

Auch wenn man zu Hause bleibt, kommt es zu Kontakt mit anderen Menschen. Ob es der Briefträger, der Paketdienst oder Freunde sind, die zu Besuch kommen oder ob es um eine dringende Immobilienbesichtigung geht zum Beispiel bei Notverkäufen, die sich wirklich nicht vermeiden lässt – mit den richtigen Vorsichtsmaßnahmen können Sie das Risiko von Infektionen deutlich minimieren.

Das Coronavirus kann auch auf Oberflächen eine Zeit lang überdauern. Virologen halten das Risiko einer Infektion über Türgriffe oder Oberflächen zwar für gering, schließen aber nicht aus, dass eine Übertragung grundsätzlich möglich ist.

Es ist also ratsam, auch zu Hause die bekannten Hygiene-Regeln einzuhalten. Viren, die sich auf Oberflächen befinden wie Türklinken oder Geld, können mit Desinfektionsmitteln wirksam bekämpft werden. Allerdings sollte bei der Wahl des Mittels darauf geachtet werden, dass sich die Wirkung nicht nur auf Bakterien beschränkt, sondern auch auf Viren.

Wenn Sie – weil unvermeidlich – gerade den Verkauf einer Immobilie vorbereiten und Besichtigungen planen, ist also besondere Vorsicht geboten. Fragen Sie uns nach der Möglichkeit einer virtuellen Besichtigung (virtuelle 360°-Rundgänge, Lifestream-Begehung), die einem Großteil der Interessenten bereits genügen wird, um festzustellen, ob die Immobilie für diese passt oder nicht.

Für eine Besichtigung haben wir hier die wichtigsten Hygieneregeln für Sie noch einmal zusammengefasst.

Folgende Maßnahmen sind dagegen hilfreich:

• Hände regelmäßig und und gründlich, mindestens 20 Sekunden, mit Seife und bis zum Handgelenk waschen
• In die Armbeuge niesen oder husten, nicht in die Hand
• Auf Händeschütteln und Umarmen verzichten
• Ins Gesicht fassen vermeiden, denn hier sind die Schleimhäute (Mund, Augen, Nase)
• Regelmäßig gut lüften
• Menschenansammlungen meiden

Atemmasken helfen, wenn man selbst Symptome hat. Dabei helfen allerdings Papiermundschutz, Mund-Nasen-Schutz oder eine N95-Maske aus dem Baumarkt kaum. Nur eine FFP3-Maske kann vor Viren-Tröpfchen schützen.

Planen Sie Immobilienbesichtigungen und sind unsicher, wie Sie damit umgehen sollen? Rufen Sie uns an, wir können Ihnen gerne eine virtuelle Besichtigung anbieten.

Sind Sie sich unsicher, ob Sie Ihre Immobilie jetzt verkaufen können? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie und übernehmen das für Sie.
Virtuelle 360°-Besichtigungen - virtuell auf eigene Faust durch das Haus spazieren
Virtuelle Besichtigung
Foto: Shutterstock-Lizenz
Wie Augmented Reality die Besichtigung erleichtert

An den Innenwänden ist noch keine Tapete und der Boden ist noch Steingrau. Besichtigen Interessenten eine leere Immobilie, fällt es ihnen oft schwer, sich die leeren Räume eingerichtet vorzustellen. Das erschwert ihnen die Entscheidung für eine Immobilie. Mit Augmented Reality kann eine leerstehende Immobilie virtuell eingerichtet werden, während man sich in ihr befindet. Das kann Ihnen helfen, Ihre Immobilie zu vermarkten.

„Augmented Reality“ (AR) ist auf Deutsch „erweiterte Realität“. Mit Hilfe von Smartphone oder Tablet können Sie Ihre Umwelt filmen – in unserem Fall eine Immobilie – und sie live verändern. Mit einer entsprechenden App können Sie Farben an den Wänden oder Bodenbelag anpassen. Oder Sie können virtuell Möbel „einfügen“ und in den Räumen verschieben. Es lässt sich also die Einrichtung der leeren Immobilie planen und auf Smartphone oder Tablet sehen, wie es aussehen würde. Das kann zum Beispiel die App Amikasa 3D Designer. Auch Ikea bietet eine solche App an, mit der Sie Ikea-Möbel maßstabsgetreu und digital in ihre Umgebung einfügen können. Ebenso hat der Baddesigner Villeroy & Boch eine App, mit der sich Bäder planen lassen.

Sie müssen mit der virtuellen Einrichtung auch nicht bis zur Besichtigung warten. Schon bei der Erstellung von Immobilienfotos für das Internet oder das Exposé lassen sich leere Zimmer mit einer virtuellen Möblierung ausstatten. Das hilft Interessenten schon vor der Besichtigung, sich darüber klar zu werden, ob Ihre Immobilie etwas für sie ist. Bei der aktuell hohen Nachfrage können Sie so schon Interessenten herausfiltern und unnötige Besichtigungen vermeiden. Profi-Makler setzen das gezielt ein, um Interessenten zu selektieren.

Eine andere vergleichbare Möglichkeit ist, Interessenten eine virtuelle Besichtigung von deren Sofa zu ermöglichen. Durch Panorama-Aufnahmen oder 360-Grad-HDR- Bilder können sich Interessenten online Ihre Immobilie ansehen. Diese Fotos oder Videos lassen sich auch beliebigen Video- oder Immobilienportalen einbinden. So können Interessenten zu jeder Zeit und von jedem Ort aus Ihre Immobilie besichtigen. Das hat auch zusätzlich den Vorteil, dass Sie anhand der Nutzerdaten einsehen können, wer wirkliches Interesse an Ihrer Immobilie hat und wer nur mal „schnuppern“ möchte. So können Sie sich auf die ernsthaften Interessenten konzentrieren. Die Interessenten werden nämlich aufgefordert, ihre E-Mail-Adresse einzugeben, um alle Räume Ihrer Immobilie zu sehen. Zusätzlich wird registriert, wer sich wie lange in Ihren virtuellen Räumen aufgehalten hat.

Eine andere moderne Methode ist, eine Immobilie virtuell zu erstellen und einzurichten, um sie mit einer VR-Brille zu begehen oder als Film anzusehen. Egal ob Innen oder Außen, Keller oder Luftbild – alles kann betrachtet werden. Tageslicht oder Nacht lassen sich zusätzlich einstellen. Solche Tools werden wir auf unserer Webseite implementieren. So machen Sie es Ihren potentiellen Käufern einfacher.

Möchten Sie wissen, wie Sie in Zukunft mit Augmented Reality unnötige Besichtigungen vermeiden können? Gerne können Sie sich an uns wenden. Wir stehen Ihnen beratend zur Seite.

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.
Abfallcontainer mindern nicht den Wert der Eigentumswohnung
Abfallcontainer
Foto: © luckyraccoon/Depositphotos.com
Die Eigentumswohnung war damals teuer. Das neue Umfeld ist ideal. Und dann das: ein Abfallcontainer in der unmittelbaren Umgebung. Dies bedeutet aber nicht unbedingt die Abwertung der Wohnung. Denn die daraus resultierenden Beeinträchtigungen sind unvermeidlich.

Jedes Wohngebiet benötigt Container für Altglas und Altpapier. Dies gilt auch für Neubaugebiete. Das sollte jeder Käufer von Eigentumswohnungen mit einkalkulieren. Oftmals stehen die Container noch nicht an ihrem zukünftigen Platz, sind aber eingeplant. An sich sollte das kein Problem darstellen, sollte man meinen. Ein Ehepaar aus Düsseldorf sah das allerdings ganz anders.

Laut eines Urteils des Oberlandesgerichts Düsseldorf berechtigt eine Containeranlage in der Nähe eines Wohnhauses keinen Schadenersatzanspruch (Az.: 21U 46/19). Das gilt insbesondere dann, wenn sich die Käufer für eine zentral gelegene Eigentumswohnung entschieden hat.

Abfallcontainer in Neubaugebieten sind keine Belästigung

In dem beim OLG Düsseldorf verhandelten Fall, bezog es sich auf ein Ehepaar, welches sich in einem Neubaugebiet eine Eigentumswohnung für rund 550.000 Euro gekauft hatte. Die Neubauwohnung mit vier Zimmern und 140 Quadratmetern Wohnfläche befindet sich im zweiten Obergeschoss eines Hauses, das zu einem größeren Neubaugebiet mit etwa 1.800 Wohnungen gehört.

Leider wussten die frisch gebackenen Eigentümer nicht, dass die Stadt Düsseldorf plante auf der anderen Straßenseite gegenüber der Wohnung eine Containeranlage zu errichten. Allerdings nur für Altglas und Altpapier. Die Stadt Düsseldorf zögerte auch nicht lange und legte diese Containerstation in kürzester Zeit an. Das Ehepaar fühlte sich daher arglistig getäuscht und behauptete ihre Wohnung erleide nun wegen der Geruchs- und Lärmbelästigung einen Wertabfall von 300.000 Euro.

Ökologisch sinnvolle Abfallentsorgung gehört zum urbanen Leben

Das Gericht sah das allerdings ganz anders: Die ökologisch sinnvolle Abfallentsorgung gehöre zum urbanen Leben, für welches sich das Paar mit der Standortwahl ihrer Wohnung entschieden hätte. Damit seien die einhergehenden Beeinträchtigungen unvermeidbar. In diesem Fall sei die Errichtung der Containeranlage auch unter der Einhaltung öffentlich-rechtlicher Vorschriften erfolgt.
Auch habe sich der Kläger bewusst für eine urbane Umgebung entschieden und müsse deswegen auch mit verstärkten Umweltgeräuschen rechnen. Aus der Höhe des von den Eheleuten gezahlten Kaufpreises ergebe sich kein anderer Maßstab: Auch in Wohnvierteln mit gehobenen Quadratmeterpreisen müsse die Abfallentsorgung sichergestellt sein.

Sie suchen Unterstützung beim Verkauf Ihrer Eigentumswohnung mit einer schwierigen Lage? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern! 



Nicht fündig geworden:
https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%BCllabfuhr
https://de.wikipedia.org/wiki/Altglas
https://de.wikipedia.org/wiki/Altpapier

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Immobilienverrentung: Lohnt sie sich für Käufer?
Verrentung
Foto: © olly18/Depositphotos.com
Die Immobilienverrentung ist eine attraktive Möglichkeit für Senioren weiterhin in der eigenen Immobilie zu wohnen und dabei noch eine monatliche Immobilienrente zu bekommen, um sich den persönlichen Lebensstandard zu erhalten. Diese Aussicht erweckt bei vielen Begeisterung und dennoch fragt sich manch einer, wer da denn überhaupt als Käufer in Frage kommen könnte?   


Den richtigen Zeitpunkt erwischen

Die Immobilienverrentung lohnt sich besonders, wenn man sich die aktuelle Entwicklung des Im-mobilienmarktes vor Augen führt. In den meisten Regionen in Deutschland sind die Immobilien-preise stetig am Wachsen und so kann die Immobilienverrentung als Gelegenheit wahrgenommen werden, eine Immobilie jetzt schon zu einem viel niedrigeren Preis als in zehn oder zwanzig Jahren zu erwerben. Gerade bei Einfamilienhäusern in Metropolen ist es sinnvoll, bereits jetzt zuzuschla-gen. Da der Wohnraum in Metropolen immer knapper wird, kommt es gegenwärtig kaum noch zum Bau von Einfamilienhäusern. Damit möglichst viele Menschen auf einem Grundstück ihr Zu-hause finden, wird verstärkt auf Mehrfamilienhäuser gesetzt. Wenn nun Einfamilienhäuser in den Metropolen immer seltener werden, ist es sinnvoll bereits jetzt den Deal zu machen.


Immobilienerwerb ohne Bankenfinanzierung

Eine Immobilienverrentung ist vor allem dann für Käufer interessant, wenn sie nicht selbst in die Immobilie einziehen wollen, sondern sie als Kapitalanlage erwerben. Je nachdem wie hoch die Einmalzahlung und die monatlichen Rentenzahlungen sind, kann darauf verzichtet werden, die Finanzierung durch eine Bank in Anspruch zu nehmen.


Mieter auf die man sich verlassen kann

Die bisherigen Eigentümer der Immobilie werden zu den neuen Mietern, denen man sein Vertrau-en schenken kann. Sie werden die Immobilie weiterhin in einem guten Zustand erhalten und der Käufer muss keine Leerstände und die damit einhergehenden Verluste befürchten. Da das Mietermanagement viel Arbeit bedeuten kann, können Käufer den nächsten zehn oder fünfzehn Jahren, in denen sie ihre zuverlässigen Mieter haben, entspannt entgegensehen.


Wie geht es nach der Verrentung weiter?

Was nach der Verrentung passiert, ist eine individuelle Entscheidung des Käufers. Der Käufer sollte wissen, dass er in dem Fall eines zeitlich unbegrenzten Wohnrechts nicht voraussehen kann, wann er entweder selbst in die Immobilie einziehen, sie vermieten oder wann er sie weiterverkaufen kann. Viel häufiger wird die Immobilie jedoch erworben, um sie als späteren Wohnsitzt für die eigenen Kinder zu nutzen oder um sie weiterzuvermieten.

Wir Profi-Makler können in jedem Fall dabei helfen, den richtigen Anleger für den richtigen Rentner zu finden. Beide Parteien zufrieden zu stellen ist eine Herausforderung, für die sich am besten ein Immobilienmakler mit der Expertenerfahrung wie der unseren eignet.

Möchten Sie Ihre Immobilie verrenten und sind sich nicht sicher, wer als Käufer in Betracht kommt? Kontaktieren Sie uns jetzt. Wir beraten Sie gerne.


Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

(Beitrag von KW 46/2019)
Wann Sie den Energieausweis nach Bedarf benötigen und wann ein Verbrauchsausweis genügt
Energieausweis
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Beim Immobilienverkauf ist der Energieausweis Pflicht. Dabei ist Energieausweis nicht gleich Energieausweis. Immobilienbesitzer haben die Wahl zwischen dem verbrauchsorientierten Energieausweis und dem bedarfsorientierten. Lesen Sie im Folgenden, worauf Sie beim Verbrauchsausweis achten müssen.

Nicht alle Angebote für Energieausweise sind seriös. Ist ein Energieausweis mangelhaft oder fehlt er spätestens zum Besichtigungstermin, droht ein Bußgeld von bis zu 15.000 Euro. Achten Sie also darauf, von wem Sie Ihren Energieausweis erstellen lassen und dass Sie es rechtzeitig tun. Darüber hinaus stellt sich die Frage, ob Sie einen verbrauchsorientierten oder bedarfsorientierten Energieausweis benötigen. Wir Profi-Makler wissen, welcher Ausweis der passende für Ihre Immobilie ist und unser Energieeffizienzexperte im eigenen Hause erstellt den Energieausweis für Ihre Wohnimmobilie.

Der Energieausweis ist deshalb bei Verkauf oder Vermietung wichtig, weil er für Kauf- und Mietinteressenten eine Entscheidungshilfe ist. Denn der Energieausweis gibt Auskunft über die Energieeffizienz einer Immobilie. Das heißt, er ermöglicht, die zu erwartenden Energiekosten abzuschätzen. Dabei können Eigentümer grundsätzlich frei entscheiden, welchen der beiden möglichen Energieausweisarten sie erstellen lassen.

Für den (einfacheren) Verbrauchsenergieausweis müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein:
Der verbrauchsorientierte Energieausweis kann nur für Immobilien ausgestellt werden, die über fünf oder mehr Wohneinheiten verfügen. Es sei denn, der Bauantrag für das betreffende Objekt wurde nach dem 1. November 1977 gestellt, dann kann auch für ein Wohngebäude mit bis zu vier Wohnungen ein Verbrauachsausweis erstellt werden.

Ein weiterer Fall ist: wenn das Wohngebäude mit bis zu vier Wohneinheiten zwar älter ist und vor dem 1. November 1977 errichtet wurde, aber bereits das energetische Niveau der 1. Wärmeschutzverordnung von 1977 erreicht oder dahingehend saniert, beziehungsweise modernisiert, wurde – auch in diesem Fall kann ein Verbrauchsausweis erstellt werden.

Für alle anderen Gebäude ist der bedarfsorientierte Energieausweis Pflicht.

Der verbrauchsorientierte Energieausweis ist preisgünstiger als der bedarfsorientierte. Der Preis hierfür liegt etwa zwischen 25 und 100 Euro. Dafür ist er jedoch auch weniger aussagekräftig als der Bedarfsausweis, der dafür aber 500 Euro oder mehr kosten kann. Der Verbrauchsausweis gibt Auskunft darüber – wie der Name schon sagt –, wie hoch die verbrauchte Energiemenge der Immobilie ist. Also wie viel Energie für Heizung und Warmwasseraufbereitung verbraucht wird. Zur Berechnung werden in der Regel die Energieverbrauchsdaten, zum Beispiel anhand der Heiz- beziehungsweise Brennstoffkostenabrechnungen, mindestens der letzten drei Jahre als Mittelwert zugrunde gelegt. Das ist dann natürlich vom individuellen Heizverhalten der Bewohner abhängig, aber auch von der Dämmung der Immobilie.

Der Energieausweis wird von qualifizierten und zertifizierten Fachleuten wie Energieberatern, Architekten, Bauingenieuren ausgestellt ; Schornsteinfeger dürfen in der Regel nur einfache Verbrauchsausweise ausstellen. Achten Sie darauf, dass Ihr Berater unabhängig ist. Lassen Sie sich deshalb von einem neutralen Immobilienprofis wie uns beraten.


Haben Sie Fragen zum Energieausweis? Oder suchen Sie jemanden, der sich um eine professionelle Erstellung kümmert? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gerne. Wenn Sie uns mit der Vermittlung Ihrer Immobilie beauftragen, ist in der Regel auch ein teurer Bedarfsausweis für Sie kostenfrei. 


Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.
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